EEH Hoyerswerda
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Neue Solaranlage als Grundlage für neue Investitionen

Städtisches Unternehmen plante Anlage in Nardt, die in zwei Monaten ans Netz geht

HOYERSWERDA. Ab Januar wird im Gewerbegebiet Nardt eine neue Fotovoltaikanlage entstehen, durch die weitere Investitionen zum Klimaschutz in Hoyerswerda finanziert werden.

Wie die Energieerzeugungsgesellschaft Hoyerswerda GmbH (EEH) informierte, soll die Fotovoltaik-Anlage ab Januar auf dem etwa 8,2 Hektar großen Erweiterungsgebiet im Nordwesten des Gewerbegebietes Nardt entstehen und Ende Februar 2013 ans Netz gehen.

Für Bau und Betrieb der neuen Anlage in Nardt setzt die EEH auf Investoren aus dem Raum Berlin. "Für uns ist es wichtig, dass die Fotovoltaik-Anlagen in Hoyerswerda stehen und umweltfreundliche Energie erzeugen", wird EEH-Geschäftsführer Thomas Schmidt in einer Mitteilung des Unternehmens zitiert. "Die EEH kann die Erlöse aus dem Verkauf der Anlage für neue Projekte wie zum Beispiel der Schaffung einer energieeffizienten Straßenbeleuchtung in Hoyerswerda einsetzen."

Mit einer geplanten Spitzenleistung von 4,9 Megawatt übertreffe die Fotovoltaik-Anlage die bereits bestehende auf dem Gelände der ehemaligen Kläranlage in Hoyerswerda um einiges. Die bislang größte EEH-Anlage leistet unter optimalen Bedingungen 1,7 Megawatt. Circa 20 000 Solarmodule sollen in Nardt verbaut werden und eine Fläche von 3,3 Hektar einnehmen. Ungefähr 4000 Tonnen Kohlendioxid können laut EEH jährlich mit der Anlage eingespart werden. red/js

Lausitzer Rundschau vom 27. Dezember 2012